Wasserwirtschaft


Die Wasserwirtschaft in Österreich –
Fit für die EU bzw. die globale Wirtschaft ?


Mit dieser Frage im Titel der Ausführungen soll signalisiert werden, dass sich die österreichische Wasserwirtschaft den Entscheidungen internationaler Organisationen wie der EU, UNO, Weltbank, WTO und anderer nicht entziehen kann und in den globalen Handel eingebunden ist – ob sie dies will bzw. ihr gefällt oder nicht.

Es ist – selbst für Wasserwerke in kleinen Gemeinden – nicht einerlei, wenn in internationalen Organisationen darüber diskutiert wird, ob Trinkwasser nicht auch ein Handelsgut wie jedes andere auch sei, und ob es nicht besser wäre, wenn die Qualität des Trinkwassers und sein Preis über Angebot und Nachfrage (d.h. über den Markt) geregelt werden.

Es ist zudem für die Wasserwerke auch nicht unerheblich, wenn zukünftig gemäß der EU-Konzessionsrichtlinie 2013 Ausschreibungen EU-weit zu erfolgen haben – und dadurch eine schleichende Privatisierung der Wasserwirtschaft eingeleitet werden kann.

Der archimedische Punkt für die Privatisierungsbefürworter bildet die Forderung in der EU – Wasserrahmenrichtlinie von 1997 nach dem Kostende-ckungsprinzip. Dies könnte nämlich bedeuten, dass zukünftig nationale Förderungen oder Subventionen zur Verlustabdeckung nicht mehr erlaubt sind und man sich um private Partner umzuschauen hat – außer es ist für die Privatwirtschaft betriebswirtschaftlich nicht interessant.


Mehr dazu lesen Sie im Artikel „Die Kärntner Wasserwirtschaft – Fit für die EU bzw. die globale Wirtschaft“, welcher als pdf-File gelesen bzw. heruntergeladen werden kann.

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Kärntner Wasserwirtschaft