Evaluierung von Tourismusgemeinden

Das MIT-Institut bietet für ein einzelnes Bundesland, für eine Fremdenverkehrsregion oder auch für eine spezielle Fremdenverkehrs- gemeinde Evaluierungsstudien – verbunden mit Vorschlägen zur Weiter- entwicklung – an.

A. Evaluierung einer Tourismusgemeinde oder auch einer größeren Einheit

Aufgabe einer solchen Evaluierungsstudie ist sowohl im „longrun trend“ (beispielsweise in den letzten zwanzig Jahren) als auch mittelfristig (beispielsweise in den letzten zehn Jahren) die Entwicklung einer Tourismus- gemeinde/ mehrerer Tourismusgemeinden eines Bundeslandes heraus- zuarbeiten und nach Lösungsvorschlägen zu suchen.

  • Analyse der statistischen Kennziffern einer touristischen Gemeinde nach Ankünften sowie Übernachtungen in der Sommer- wie auch in der Winter- saison nach den wichtigsten Herkunftsländern gegliedert.

  • Erstellung linearer Prognosemodelle mittel- bzw. langfristiger Natur.

  • Erstellen einer Typologie der Tourismusgemeinden – und zwar nur bei einer Bundesländeranalyse.

  • Durchführen einer Benchmark-Analyse: Wie verhält sich eine Fremden- verkehrsgemeinde in Bezug auf Ankünfte, Übernachtungen usw. gemessen am Durchschnittswert im Bundesland insgesamt bzw. der jeweiligen Frem-denverkehrsregion?

  • Erarbeiten von Vorschlägen in Bezug auf die Entwicklung der Ankünfte, der Übernachtungen, nach der Nationalität der Gäste, nach der Präferenz bezüglich der Unterkunftsarten, Dauer der Urlaubsreise sowie nach der Aufteilung der Saisonen in Winter- und Sommersaison und Vorschläge allge-meiner Art.

B.Schriftliche Befragungen

Für eine einzelne oder auch für mehrere Fremdenverkehrsgemeinden soll/sollen dann im Anschluss an die statistische Analysen Fragebogen ausgearbeitet werden, in denen auf die spezielle Enwicklung in der Untersuchungsgemeinde/ in den Untersuchungsgemeinden Bezug genommen wird.

Bis zu zehn Fremdenverkehrsexperten oder auch etwas mehr wie beispielsweise Bürgermeister bzw. Fremdenverkehrsreferenten, Leiter des kommunalen Fremdenverkehrsverbandes, Hoteliers, Geschäftsführer touristischer Infrastruktureinrichtungen, Vertreter politischer Parteien und andere sollen mittels der Delphi-Methode (1. Schritt: Befragung, 2. Schritt: Auswertung und Berechnung der Durchschnittswerte und 3. Schritt: Neuerliche Diskussion über die Ergebnisse aus der Befragung) über den Status und das Entwicklungspotenzial der jeweiligen Fremdenverkehrsgemeinde befragt werden.


Erhebungsfragen:

  1. Welche Erklärungen haben Sie für eine bestimmte kurz-, mittel- bzw. langfristige Entwicklung (Aufschwung, Stillstand oder Abschwung) bei den Ankünften oder Übernachtungen – nach der Sommer- und Wintersaison, nach Nationalitäten und den Unterkunftsarten getrennt?

  2. Welche Erklärungen haben Sie, dass Ihre Tourismusgemeinde von der Benchmark (Durchschnitt insgesamt und Durchschnitt der jeweiligen Tourismusregion) abweicht?

  3. Welche Maßnahmen wurden in der befragten Tourismusgemeinde kurz-, mittel- und langfristig ergriffen, um eine bessere Auslastung in den Fremdenverkehrsbetrieben zu erreichen.

  4. Welche Erklärungen haben Sie für den Rückgang des Tourismus bei den Privatquartieren (speziell beim Segment „Urlaub auf dem Bauernhof“)?

  5. Geplante bzw. gewünschte Maßnahmen, um den Urlaubsort attraktiver zu machen.

Im Anschluss an diese Ausführungen finden Sie eine Analyse über die Entwicklung des Kärntner Tourismus zwischen 1973 und 2010 als pdf-File. Sie können diese Analyse durchlesen oder auch herunterladen. Bitte, klicken Sie die Adresse weiter unten an!

Tourismus in Kärnten 1973-2010